„GASFLASCHENPRÜFUNG“

 

Prüfverfahren

 

Geschichte

Am Anfang der industriellen Revolution, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, stand die Erfindung der Dampfmaschine. Mit ihr begann sozusagen das Maschinenzeitalter. In der daraus resultierenden rasanten technischen Entwicklung mussten, Entwickler und Betreiber Druckbeaufschlagter Maschinen und Anlagen oftmals schmerzliche Erfahrungen bezüglich der Betriebssicherheit sammeln. Vieles, was heute selbstverständlich erscheint, war damals noch unbekannt. Erst nach zahlreichen verheerenden Unglücken im Zusammenhang mit dem Betrieb von Dampfkesseln wurde die Notwendigkeit zur Überwachung und Prüfung erkannt. Die ersten Vereine zur Überwachung von Dampfkesseln wurden gegründet (DÜV), die Vorläufer der heutigen “Technischen Überwachungs Vereine (TÜV)”.

Bereits um 1880 wurden dem DÜV auch anderere überwachungsbedürftige Anlagen zur Prüfung übertragen, u.a. auch Gefäße für Gase den heutigen Gasflaschen. Nach 1936 entstand dann aus dem DÜV der TÜV.

Wenn man den geschichtlichen Hintergrund betrachtet so verwundert es kaum das Druckbehälter und auch Gasflaschen (Druckgasbehälter) bis heute einem minutiösen Regelwerk unterworfen sind.
Gesetzte und Verordnungen, Richtlinien, technische Regeln, die Sachverständigen der Überwachungsorganisationen und selbstverständlich jeder mit der Gasflaschenprüfung beauftragte, bilden die Grundlage für einen sicheren Umgang mit Druckgasen und Druckgasbehälter.

 

 

Zahlreiche Prüfverfahren für Gasflaschen stehen zur Verfügung:

 

        • Visuelle Prüfung (optische Kontrolle auf sichtbare Schäden)
           
        • zerstörungsfreie Prüfverfahren
            • Wasserdruckprüfung
            • Ultraschallprüfung
            • Schallemissionsprüfung
            • Materialprüfung (Brinell-Härteprüfung)
               
        • zerstörende Prüfung
            • Berstprobe (z.B. bei der Gasflaschen Herstellung)

 

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